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Zink different. Siegener Verzinkerei Gruppe - Oberflächenveredlung

Zink different. Siegener Verzinkerei Gruppe - Oberflächenveredlung

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28.09.2010

Stellv. SPD-Fraktionsvorsitzender Hubertus Heil in Verzinkerei Peine!

Am 2. September 2010 besuchte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD Hubertus Heil die Verzinkerei Peine. Aktueller Anlass für den Besuch waren die “Einstufung von Zink in die Liste der prioritären Stoffe gemäß der Wasserrahmenrichtline (WRRL)“ und die „Energiesteuer-Politik“. Aber nicht nur die politischen Themen führten zu diesem Besuch. „Es ist mir ein sehr persönliches Anliegen, bei diesem deutschen Traditionsunternehmen zu sein, da ich in meiner Funktion als Vorstand des SPD-Bezirks Braunschweig Verantwortung für die Region, meinen Wahlkreis und die dort angesiedelten Menschen und Unternehmen habe“, so Hubertus Heil zu Paul Niederstein, dem Geschäftsführenden Gesellschafter der Siegener Verzinkerei Gruppe, zu der die Verzinkerei Peine gehört.

Im Laufe des Besuchs am Standort Peine betonte Herr Heil gegenüber dem Geschäftsführer vom Industrieverband Feuerverzinken e. V., Mark Huckshold, sowohl seinen persönlichen als auch den parteipolitischen Standpunkt: „Wir von der SPD haben eine klare zink- und industriefreundliche Position.“  Heil erkannte die von Niederstein im Rahmen der Werksbesichtigung dargestellten Vorteile von Zink und im Speziellen die nachhaltigen Aspekte dieses Werkstoffs sofort: „Nicht nur er, sondern auch die Umweltexperten der SPD sind gegen die Einstufung von Zink als prioritären Stoff gemäß der WRRL, bei der berechtigte ökonomische und ökologische Interessen gegeneinander abgewogen werden“, so Heil weiter, „aber man wartet das Verhalten anderer EU-Länder sowie weitere wissenschaftliche Daten ab.“

Zink politics:
Im Rahmen der Werksbesichtigung zeigte Heil großes Interesse an dem Familienunternehmen SVH sowie an der Gesamtbranche. „Die Bedeutung des Produktions- und Industriestandortes Deutschland, Niedersachsen, Region Peine, insbesondere als Stahl- und Metallstandort, ist mir sehr wichtig“, so der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende. Vor diesem Hintergrund wurde auch über die Energiesteuer diskutiert, denn das Bundeskabinett hat am 1. September den Entwurf zum Haushaltbegleitgesetz 2011 beschlossen. Darin ist die massive Reduzierung der Entlastungen bei der Energie- und Stromsteuer für das produzierende Gewerbe enthalten.

Von Verbandsseite stellte Herr Huckshold die Auswirkungen auf seine und andere energieintensive Industrieunternehmen dieser Branche in Deutschland dar: „Bevor hier für unsere Industrie weitere belastende Tatsachen geschaffen werden, möchten wir Sie bitten, alle Ihnen zur Verfügung stehenden Mittel zu nutzen, um die vom Bundeskabinett beschlossene Kürzung der Entlastungen zu verhindern.“ Und Huckshold fügte hinzu: „Wir haben keine Alternativen zur Nutzung der zur Verfügung stehenden Energieträger. Aber viel entscheidender ist doch, dass in der politischen Debatte nur die eine Seite der Medaille betrachtet wird: Denn die Nichtnutzung von Zink bedeutet im Umkehrschluss immer die Verwendung von Substituten wie beispielsweise Beton oder Farbe. Und Substitute sind i. d. R immer die schlechtere Alternative zu Zink – deswegen ist die Nutzung von Zink eine Entscheidung für die Umwelt und für mehr Nachhaltigkeit und Verantwortung.

Im Nachgang zu diesem von einer Atmosphäre des „Offenen Miteinander“ geprägten Termins wurden weitere informelle Gespräche beschlossen und seitens der SVH und des Verbandes konstruktive Unterstützung mit Fachinformationen und Expertenwissen zugesagt. Wenn Sie mehr erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an presse@zink-different.com.